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Die Elektrische Zahnbürste im Test 2016

Die meisten Menschen wünschen sich ein strahlendes Lächeln mit schönen weißen Zähnen.

Dafür ist eine gute Zahnhygiene die Grundvoraussetzung. Zähneputzen ist der wesentlichste Bestandteil der Zahnpflege. Zwischen der ersten wissenschaftlich nachgewiesenen Pflegetechnik mit Kaustöckchen und den hochmodernen Dentalcentern mit elektrische Zahnbürste und integrierter Munddusche liegen inzwischen mehr als 6.000 Jahre.

Der Nutzen elektrischer Zahnbürsten war unter Zahnmedizinern lange Zeit umstritten. Heute zählen elektrische Zahnbürsten nicht nur zu den beliebtesten Hilfsmitteln für die Zahnreinigung, sondern auch zu den effektivsten, wie zahlreiche wissenschaftliche Studien immer wieder aufs Neue beweisen.

Wie Sie sich im Angebotsdschungel der elektrischen Zahnbürsten zurechtfinden und dabei die passende elektrische Zahnbürste für Sie und Ihre Familie finden, zeigen wir Ihnen mit unserem Testbericht.

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Die Elektrische Zahnbürste im Vergleich mit Hilfreichen Tipps.In unserem Test vergleichen wir die verschiedenen Bauarten miteinander und erläutern Ihnen die Vor- und Nachteile eines jeden Typs. Wir lassen die neuesten Testergebnisse der Stiftung Warentest einfließen und zeigen Ihnen einen Überblick über die interessantesten elektrischen Zahnbürsten und deren Ausstattungsmerkmale. Wir bieten Ihnen eine Kaufberatung mit Hinweisen, worauf es beim Kauf ankommt. Außerdem haben wir einen Ratgeber für Sie zusammengestellt. Dort geben wir praktische Tipps zur Zahnpflege und antworten auf häufig gestellte Fragen im Hinblick auf gesunde Zähne, die Zahnreinigung und deren Hilfsmittel, wie beispielsweise Zahnseide, Interdentalbürsten und Mundduschen.

 

Das A und O der Zahnpflege – Zahnpinsel waren gestern

Die ersten Zahnbürsten mit Schweineborsten in Form eines Pinsels gab es vor gerade einmal 500 Jahren. Zuvor waren Schwämme, Tücher oder Kaustäbchen gebräuchlich, wie sie auch heute noch in einigen Teilen Afrikas zum Teil Verwendung finden.

Obwohl sich die Zahnpflege aufgrund neuer Erkenntnisse permanent weiterentwickelt, ist die Zahnbürste nach wie vor das elementare Hilfsmittel für die Gesundheit unserer Zähne.

Zugegeben, die Form und das verwendete Material der Zahnbürste hat sich in den zurückliegenden Jahrhunderten ein wenig verändert. Die herkömmliche Handzahnbürste, wie wir sie kennen, existiert seit Beginn des 18. Jahrhunderts und die Variante mit Nylonborsten gibt es erst seit 1938. Vernünftig zu verwenden waren diese jedoch erst mit der Entwicklung von weicherem Nylon ab 1950.

Vier Jahre später wurde eine automatische Zahnbürste in der Schweiz entwickelt. Obwohl diese auf ein Patent aus dem Jahr 1880 zurückgeht, dauerte es bis zur ersten kommerziellen Zahnbürste noch bis 1963 – Oral-B nannte diese „Mayadent“. Sie besaß einen länglichen Bürstenkopf.

Nach den zähen Anfängen mit geringer Akzeptanz in den 70-er Jahren und mit einer zweiten, deutlich verbesserten Gerätegeneration in den 80-er Jahren wurde die Erfindung auch von Zahnmedizinern erstmals ernst genommen. 1987 kam die erste elektrische Zahnbürste mit einem rotierenden Bürstenkopf auf den Markt. In den 90-er Jahren folgten schließlich sogenannte Schallzahnbürsten. Während inzwischen einige wenige Hersteller Ultraschallzahnbürsten auf den Markt bringen, erfreuen sich moderne Dentalcenter mit elektrischer Zahnbürste und einer Munddusche einer sehr großen Beliebtheit in deutschen Haushalten.

Für wen eignet sich eine elektrische Zahnbürste?

Generell eignet sich eine elektrische Zahnbürste für nahezu jede Person, denn sie schont den Zahnschmelz und erleichtert das Zähneputzen. Besonders interessant ist sie jedoch für feinmotorisch nicht so versierte Menschen. Für sie ist eine elektrische Zahnbürste eine echte Alternative zu einer herkömmlichen Handzahnbürste. Menschen, die mit einem Handicap leben, Senioren und auch zeitweilig außer Gefecht gesetzte Personen müssen mit Hilfe einer elektrischen Zahnbürste nicht auf eine gute Zahnpflege verzichten.

Selbst Kinder greifen beim Zähneputzen lieber zu einer elektrischen Zahnbürste. Dennoch empfehlen Mediziner den Eltern für den Ausbau der feinmotorischen Fähigkeiten ihrer Kinder, ihnen das Zähneputzen mit einer Handzahnbürste beizubringen. Speziell für diese Zielgruppe entwickelte Kinderzahnbürsten gibt es mit einem kindgerechten Design und ergonomisch angepassten Handgriffen sowie einem kleineren Bürstenkopf. Tests ergaben, dass Kinder die intensiven Vibrationen einer Erwachsenenzahnbürste als unangenehm empfinden. Aus diesem Grund ist die Leistung von Kinderzahnbürsten auf die Erfordernisse von zwei Altersklassen abgestimmt: Die Hersteller unterscheiden Modelle für Kinder im Kindergartenalter und für Schulkinder.

Abgesehen davon nutzen inzwischen mehr als ein Drittel der Deutschen eine elektrische Zahnbürste.

Wissenschaftliche Studien haben bewiesen, dass die Reinigungsleistung einer elektrischen Zahnbürste wesentlich effektiver ist und für eine gründlichere Entfernung von schädlichen Bakterien und der Prophylaxe ihrer Zähne sorgt als eine herkömmliche Handzahnbürste. 

Hinzu kommt, dass die Mehrheit der befragten Personen die Verwendung einer elektrischen Zahnbürste nicht nur einfacher und wesentlich komfortabler empfanden, sondern auch ein hygienischeres Gefühl mit einem frischeren Atem hatten.

Ohne Umgewöhnung geht es nicht
Es bedarf beim ersten Putzen mit einer elektrischen Zahnbürste jedoch einer gewissen Umgewöhnung, damit die Zähne und das Zahnfleisch nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Bei der Umstellung vergessen viele Anwender, dass elektrische Zahnbürsten eine etwas andere – aber total einfache – Handhabung erfordern.

Viele Menschen putzen sich mit einem zu hohen Druck die Zähne. Dies kann nicht nur zu Zahnfleischblutungen führen, es kann sogar das Zahnfleisch nachhaltig schädigen. Wichtig ist jedoch, bei Verwendung einer elekt. Zahnbürste nur einen geringen Druck von 100 bis 150 Gramm auszuüben, was etwa dem durchschnittlichen Gewicht eines mittelgroßen Apfels entspricht. Wer sich nicht sicher ist, kann den idealen Druck auf einer Küchenwaage üben. Ein höherer Druck kann nicht nur den Zahnschmelz nachhaltig beschädigen, sondern auch freiliegende Zahnhälse.

Ebenso kommt es auf die Haltung der elektrischen Zahnbürste an. Sie sollte leicht angewinkelt im 45°-Winkel zu den Außen- und Innenflächen der Zähne gehalten werden. In diesem Winkel bewegen Sie die Zahnbürste langsam von Zahn zu Zahn – den Rest übernimmt die elektrische Zahnbürste.

Eine Schallzahnbürste platziert man aufgrund ihres „normal“ geformten Bürstenkopfes gleichzeitig auf zwei oder drei Zähnen und bewegt sie von Zahngruppe zu Zahngruppe.
Im Gegensatz dazu setzt man eine Rotationszahnbürste einzeln auf jeden Zahn.

Obwohl eine Schallzahnbürste lediglich über schwingende Borsten verfügt, genügt für die ausreichende Zahnpflege das bloße Aufsetzen auf den Zähnen und ein Entlangführen an den Zahnreihen – eine zusätzliche Putzbewegung mit der Hand ist hier nicht notwendig.

Wann ist die Verwendung einer elektrischen Zahnbürste mit Vorsicht zu genießen?
Bei Erkrankungen des Zahnapparates oder des darunter liegenden Gewebes ist Vorsicht geboten. Das gilt auch für eine geringfügige Zahnfleischentzündung oder bei Parodontitis. Im Zweifelsfall sollten Sie Ihren Zahnarzt konsultieren.

Die elektrische Zahnbürste und die verschiedenen Bauarten

Zahnbürste ist nicht gleich Zahnbürste – das gilt auch bei elektrischen. Grundsätzlich lassen sich drei Bauarten unterscheiden:

Ultraschallzahnbürsten
Ultraschallzahnbürsten sind relativ neu auf dem Markt. Aktuell gibt es nur zwei Hersteller, die diesen Weg verfolgen. Bis heute liegen keine unabhängigen, medizinischen Studien vor, die den Nutzen und eventuelle Auswirkungen dieser hochfrequenten Technologie wissenschaftlich belegen können. Deshalb richten wir unseren Fokus auf die Rotationsbürste und die Schallzahnbürste.

Die beiden anderen Zahnbürstentypen lassen sich optisch recht einfach identifizieren. Denn sie besitzen einen jeweils charakteristischen Bürstenkopf. Rotationszahnbürsten besitzen einen runden, beweglichen Bürstenkopf. Dagegen ist der Bürstenkopf einer Schallzahnbürste unbeweglich und ähnlich lang geformt wie der einer Handzahnbürste. Bei dieser Bauart werden lediglich die Borsten in Schwingung versetzt.

Rotationszahnbürste
Bei diesem Typ bewegt sich der Bürstenkopf halbkreisförmig mit bis zu 8.800 „Umdrehungen“ hin und her, bei einigen Modellen pulsiert er zusätzlich mit bis zu 45.000 Schwingungen pro Minute und reinigt damit noch effizienter. Ein oszillierend-rotierender Bürstenkopf umschließt den einzelnen Zahn beinahe vollständig. Bei einige der Rundbürstenköpfe sind die Borsten schräg gestellt für eine noch gründlichere Reinigung und Entfernung von Plaque.

Eine Ausnahme unter den Rotationszahnbürsten bildet der „Trizone“-Bürstenaufsatz von Oral-B. Auch er arbeitet oszillierend-rotierend, allerdings ist ein Teil der unterschiedlich langen Borsten feststehend, andere pulsieren und schwingen. Dieser Bürstenaufsatz soll eine bessere Tiefenreinigung ermöglichen und kommt dem Gefühl der Reinigung mit einer Handzahnbürste am nächsten. Außerdem bietet er einen sehr hohen Komfort beim Putzen im Vergleich mit anderen elektrischen Zahnbürsten.

Schallzahnbürste
Schallzahnbürsten besitzen einen länglichen Bürstenkopf, der einer Handzahnbürste gleicht. Wobei der Begriff Schallzahnbürste irreführend verwendet wird. Anstelle des Elektromotors werden Schwingungen über ein elektromagnetisches Piezo-Element erzeugt und auf den Bürstenkopf übertragen. Demzufolge werden Ablagerungen nicht – wie eventuell aufgrund der Bezeichnung vermutet – durch Schall entfernt, sondern durch die Bewegungen der Borsten beziehungsweise des Bürstenkopfes. Diese werden lediglich in Schwingung versetzt. Die Frequenz beträgt zwischen 16.000 und 48.000 Schwingungen pro Minute, die Folge ist ein andauernder Summton während des Zähneputzens. Auch Rotationszahnbürsten geben ein Betriebsgeräusch von sich.end des Zähneputzens. Auch Rotationszahnbürsten geben ein Betriebsgeräusch von sich.

Welcher Zahnbürstentyp ist besser?

Das Reinigungsergebnis ist bei beiden Zahnbürstentypen überzeugend, allerdings gelangt man mit dem kleineren Rundbürstenkopf besser an schwer zugängliche Stellen im hinteren Mundbereich.

Der Hauptunterschied liegt in der Art und Weise, wie man die Zähne putzt. Bei einer Rundkopfbürste ist jeder Zahn einzeln zu putzen, während sich mit einem länglichen Bürstenkopf der Schallzahnbürste gleichzeitig mehrere Zähne reinigen lassen. Schneller geht das Zähneputzen mit einer Schallzahnbürste dennoch nicht, denn Zahnmediziner empfehlen immer eine Putzdauer von 2 bis 3 Minuten für das komplette Gebiss – unabhängig von der verwendeten Zahnbürste.

Die Unterschiede und Ausstattungsmerkmale

Komfortmerkmale
Abgesehen von den sehr unterschiedlichen Designs der Zahnbürsten und den induktiven Ladestationen besitzen neuere Modelle einen eingebauten Timer mit einer automatischen Abschaltung nach 2 Minuten Putzdauer. Einige Zahnbürsten signalisieren nach 30 Sekunden, dass es Zeit für einen Wechsel des Kieferquadranten ist, andere unterbrechen nach 30 Sekunden kurzzeitig das Putzen.

Da eine Schallzahnbürste im Vergleich zu anderen Zahnbürsten für ein identisches Reinigungsergebnis mit weniger Druck auskommt, verfügen viele Modelle inzwischen über einen Drucksensor, der bei einem zu hohen Anpressdruck visuell warnt.

Putzprogramme und Funktionsanzeigen
Bei beiden Zahnbürstenvarianten werden unterschiedliche Putzmodi, wie beispielsweise für empfindliche Zähne oder Tiefenreinigung, angeboten. Einfachere Modelle bieten eine 3- oder 5-stufige Möglichkeit zur Regulierung der Leistung, während andere Zahnbürsten über bis zu 6 verschiedene Putzprogramme verfügen. Neben einer Funktionsanzeige ist bei höherwertigen Modellen zusätzlich eine LED-Ladekontrollanzeige für den Akku vorhanden.

Akku
Grundsätzlich zählen elektrische Zahnbürsten mit einem Akku zu den beliebtesten Geräten. Modelle mit Batterien sind aufgrund der hohen Folgekosten besser zu meiden. Allerdings kommt es auf eine gute Akkulaufzeit an. Aus Kostengründen verbauen die Hersteller gerne die technologisch überholten NiMH-Akkus. Diese haben häufig mit Kapazitätsverlust zu kämpfen, und die Lebensdauer ist weniger gut als bei einem Lithium-Ionen-Akku. Außerdem beträgt die Ladezeit oftmals bis zu 12 Stunden. Gerade im Hinblick auf Geschäftsreisen oder Urlaub ist aber eine guter Akku sehr wichtig. Bei dem Akku sollte es sich aus Umweltschutzgründen um einen strapazierfähigen und langlebigen Lithium-Ionen- oder Lithium-Polymer-Akku handeln.

Alternativaufsätze und Zubehör
Bei vielen Zahnbürsten stehen spezielle Bürstenköpfe für besonders sensibles Zahnfleisch, für die Tiefenreinigung oder zum Zahnfleischschutz, aber auch für die Zungenreinigung und zur Zahnfleischmassage zur Verfügung. Denn auch für diese Anwendungsbereiche eignet sich eine elektrische Zahnbürste. Kaffee trinken mag zwar schön sein, hinterlässt aber auf Dauer unschöne Verfärbungen. Hier kommen Aufsätze zum Aufhellen ins Spiel. Oftmals befinden sich auch ein Aufsatz für die Zahnzwischenraumreinigung und ein Aufsatz für Zahnseide im Lieferumfang. Die Firma Philips liefert ihre Zahnbürste Sonicare sogar mit einer UV-Reinigungsstation zum Desinfizieren. Weiteres Zubehör kann eine Aufbewahrungsbox oder ein Reise-Etui sein.

Zahnputz-App und SmartGuide
Einige Premium-Zahnbürsten besitzen ein Funkmodul zur Kommunikation mit der Basisstation oder einem Smartphone. Mittels dem Funkstandard Bluetooth 4.0 und einer Zahnputz-App lassen sich auf einem Smartphone oder Tablet-PC beispielsweise die Putzgewohnheiten dokumentieren und damit Fortschritte beim Putzen analysieren. Panasonic hat dies bei mehreren Modellen implementiert und auch bei einigen Modellen von Braun bekommt der Anwender Unterstützung in Form eines Feedbacks und sieht den Putzfortschritt grafisch dargestellt auf einem Smartphone. Eines der Geräte ist das Modell Oral-B PRO 6500. Bedauerlicherweise verzichtet der Hersteller bei diesem Modell auf eine Akku-Ladestandsanzeige in der Zahnbürste – diese wird nur in der Zahnputz-App angezeigt. Dafür bietet die App zusätzlich einen Putz-Guide, der durch die Zahnputzsession beziehungsweise alle Mundregionen leitet.

Was sind die Vorteile der elektrische Zahnbürste?

Aufgrund eines geringeren Drucks beim Zähneputzen werden der Zahnschmelz und das Zahnfleisch geschont, was sich wiederum positiv auf die Zahnsubstanz auswirkt. Ein behutsames Putzen sorgt außerdem für eine leichte Zahnfleischmassage. Zusätzlich werden auch die Bereiche unter dem Zahnfleischrand gereinigt. Damit erfahren gerade diese Bereiche gegenüber einer Zahnreinigung mit einer Handzahnbürste eine behutsamere Behandlung und werden zusätzlich besser durchblutet und gestärkt. Für viele Anwender fühlen sich die Zähne nach dem Putzen mit einer elektrischen Zahnbürste glatter an und sie nehmen ein frischeres und angenehmeres Gefühl im Mundraum war. Und nicht nur das, denn letztendlich sinkt das Risiko einer Verletzung des Zahnfleischs oder freiliegender Zahnhälse – eine prophylaktische Maßnahme gegen Zahnfleischentzündungen.

Hinzu kommt der Beweis durch unzählige medizinische Studien, dass bei Verwendung einer elekt. Zahnbürste deutlich mehr schädliche Bakterien und Plaque entfernt werden, was letzten Endes auch für einen frischeren Atem sorgen kann.

Ein weiterer Vorteil der elektrische Zahnbürste ist die komfortable Handhabung – ermüdende Putzbewegungen sind mit ihr nicht nötig. Wesentlich wichtiger ist die einfache Nutzung für motorisch eingeschränkte Personen. Kinder, Senioren und kranke Menschen können damit auf einfache Art und Weise ihre Zähne putzen.

Bei einigen Modellen geht der Bedienungskomfort soweit, dass ein eingebauter Timer die Dauer des Zähneputzens überwacht. Ein weiterer beobachtet das Putzverhalten. Wird der ausgeübte Druck auf die Zähne und das Zahnfleisch zu hoch, erfolgt eine Warnung.

Mit den austauschbaren Bürstenköpfen benötigen Erwachsene in einem Mehrpersonenhaushalt nur ein Handstück – damit hat jeder Mitbewohner seine „eigene“ Zahnbürste und spart dadurch Kosten. Einige Herstellern bieten elektrische Zahnbürsten mit 2 Handstücken an. Gleiches gilt, wenn Sie sich für ein Dentalcenter entscheiden. Auch dann liefern die Hersteller in der Regel 2 Handstücke mit, so dass 2 Personen gleichzeitig ihre Zähne putzen können.

Checkliste für die Kaufentscheidung:

  • Entscheiden Sie sich zunächst für eine Rotationszahnbürste oder eine Schallzahnbürste?
  • Wie viele Personen sollen die elektrische Zahnbürste nutzen? Teilweise gibt es Angebote mit 2 Handstücken – ideal für Familien.
  • Möchten Sie Ihre Zahnpflege mit einer Munddusche vervollständigen? Dann kommt eventuell ein Dentalcenter in Frage.
  • Wie ist es um die Verfügbarkeit und die Kosten der Ersatzbürstenköpfe und Alternativaufsätze bestellt?
  • Besitzt die Zahnbürste einen ergonomisch geformten Handgriff?
  • Entscheiden Sie sich für eine leichte Zahnbürste.
  • Existiert eine Aufbewahrungsbox für die Bürstenköpfe aller Familienmitglieder?
  • Lässt sich die Zahnbürste auch unterwegs nutzen?
  • Entscheiden Sie sich für eine Zahnbürste mit Akku, nicht mit Batterien.
  • Achten Sie auf eine ausreichende Akkulaufzeit von 7 bis 10 Tagen und eine kurze Ladezeit.
  • Ist ein Reise-Etui im Lieferumfang enthalten?
  • Besitzt die Zahnbürste Komfortmerkmale, wie beispielsweise einen Timer oder eine Drucküberwachung?
  • Wie ist das Preis-Leistungs-Verhältnis der Zahnbürste?

Die Vor- und Nachteile noch einmal im Überblick:

Vorteile:
+ überzeugende Reinigungsleistung – bessere Entfernung von schädlichen Bakterien und Plaque
+ Rotationszahnbürsten haben sich jahrzehntelang bereits bewährt
+ benötigt weniger Druck beim Putzen und schützt die Zahnsubstanz
+ weniger Zahnfleischbluten
+ weniger Abrieb der Zahnsubstanz
+ weniger Verletzungen des Gewebes
+ reinigt auch die Bereiche unter dem Zahnfleischrand
+ sorgt gleichzeitig für eine sanfte Massage und bessere Durchblutung des Zahnfleischs
+ weniger Verfärbungen der Zähne durch Kaffee, Tee oder das Rauchen
+ sorgt für einen frischeren Atem
+ komfortable Handhabung
+ auch für feinmotorisch eingeschränkte Menschen
+ Kinder mögen elektrische Kinderzahnbürsten lieber als herkömmliche
+ perfekte Kontrolle über die Putzdauer
+ spezielle Aufsteckbürstenköpfe für verschiedene Anwendungsbereiche
+ vermitteln dem Anwender eine hygienischeres und damit ein „besseres“ Gefühl
+ eine Zahnbürste für die ganze Familie durch auswechselbare Bürstenköpfe
+ batteriebetriebene elektrische Zahnbürsten gibt es bereits für weniger als 10 Euro

Nachteile:
– benötigen Strom zum Betrieb
– bei unsachgemäßer Handhabung können die Zahnsubstanz und das Zahnfleisch nachhaltig verletzt werden
– batteriebetriebene Zahnbürsten sind zwar sehr günstig, jedoch sehr teuer im Unterhalt
– gute elektrische Zahnbürsten sind teuer in der Anschaffung und im Unterhalt (Ersatzbürstenköpfe, Stromkosten)
– eventuell störendes Betriebsgeräusch
– einige Menschen empfinden beim Putzen die Vibrationen in der Hand als unangenehm
– belastet die Ökobilanz

Zahnbürsten Test

Für eine gute Orientierung sorgen die Tests der Stiftung Warentest. Anfang 2016 wurden erneut elektrische Zahnbürsten getestet. Folgende Testkriterien waren entscheidend:

  • Ergebnis der Zahnreinigung
  • Handhabung inklusive Reinigung des Geräts sowie Stand- und Liegefestigkeit, Komfortmerkmale und Betriebszeit
  • Haltbarkeit
  • Umwelteigenschaften

Bei diesen Tests handelt es sich jeweils um Langzeitsimulationen, die noch dazu unter „Laborbedingungen“ stattfanden. Im Alltag bietet sich oftmals ein etwas anderes Bild, teilweise treten überraschende Ergebnisse zutage. Aus diesem Grund fließen in unsere Bewertungen zusätzlich die wertvollen Informationen und Erfahrungen von Anwendern aus der Praxis mit ein.

Fazit

Wer seine Zähne effizient und wirkungsvoll pflegen möchte, kommt um eine elektrische Zahnbürste nicht herum – das bessere Reinigungsergebnis überzeugt und ist wissenschaftlich bewiesen. Natürlich ist eine elektrische Zahnbürste teurer als eine herkömmliche Handzahnbürste, doch der hohe Bedienungskomfort entschädigt um ein Vielfaches. Wichtig ist, dass Sie ein Modell mit guter Akkulaufzeit wählen und nicht nur auf den Preis schauen. Entscheidend sind die Verfügbarkeit und die Folgekosten für Ersatzbürstenköpfe und Alternativaufsätze.

Bedenken Sie aber auch, dass zu einer optimalen Zahnpflege auch die Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide, Interdentalbürsten und einer Munddusche gehören.

Was sind die Nachteile der elektrische Zahnbürste?

Elektrische Zahnbürsten funktionieren nur mit Strom und bei falscher Handhabung kann es zu dauerhaften Schäden am Zahnfleisch und der Zahnsubstanz kommen.

Davon abgesehen ist der wohl gravierendste Punkt, der gegen eine elektrische Zahnbürste spricht, der Anschaffungspreis. Elektrische Zahnbürsten sind sowohl in der Anschaffung als auch im Unterhalt kostspieliger als eine Handzahnbürste. Zu bedenken sind auch die Kosten für Ersatzbürstenköpfe sowie für eventuelle Spezialaufsätze, sofern diese nicht bereits im Lieferumfang enthalten sind.

Besonders günstige Modelle gibt es bereits ab 8 Euro. Abhängig vom Hersteller und Ihren Anforderungen sollten Sie jedoch mit Anschaffungskosten von 50 bis 150 Euro rechnen. Günstigere Modelle bieten oftmals nicht den Bedienungskomfort, der das Zähneputzen so simpel und angenehm macht.

Zusätzlich zu den Anschaffungskosten kommen noch die Kosten für Ersatzbürsten. Diese liegen etwa zwischen 3 und 10 Euro pro Stück, je nach Hersteller und Anwendungsbereich. Oftmals befinden sich 2, 4 oder 8 Stück in einer Packung. Zahnmediziner empfehlen den Austausch der Bürstenköpfe spätestens alle 3 Monate, besser alle 2 Monate. Hinzu kommen außerdem die Stromkosten. Sie bewegen sich bei rund 5 bis 6 Euro im Jahr und können damit vernachlässigt werden. Vorausgesetzt Sie verwenden ein Modell mit Netzbetrieb oder Akku. Sollte das Modell mit Batterien arbeiten, liegen die Kosten für den Energiebedarf allerdings deutlich höher.

Vereinzelte Menschen empfinden den Betrieb einer elektrischen Zahnbürste in mehrfacher Hinsicht störend. Einerseits aufgrund der Vibrationen in der Hand, andererseits wegen des Betriebsgeräuschs. Die angebotenen Modelle arbeiten unterschiedlich laut und geben einen Summton von sich. Wer morgens die anderen Familienmitglieder nicht wecken möchte, ist gut mit einem besonders laufruhigen Gerät beraten. In beiden Fällen hilft nur anhören beziehungsweise testen und nach dem persönlichen Geschmack entscheiden.

Mehr Details für die optimale Zahnpflege finden Sie auf unseren Kategorieseiten und in unserer Rubrik „Ratgeber“.